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Produktionsstandort Lippstadt +49 2941 66968‑0 info@feg-metalltechnik.de

Leistungen / Verfahren

Roboter- und Handschweißen

4 CLOOS-Roboterzellen, davon eine mit Tandemtechnik, dazu ca. 40 Handschweißplätze für Bauteile bis 9 m in der Vorrichtung. Etwa 40 unserer Beschäftigten arbeiten schweißtechnisch.

Leistungsumfang

Roboter und Hand sind bei uns keine Alternative, sondern eine Entscheidung je Naht. Lange, durchgängige Nähte in wiederkehrenden Baugruppen laufen automatisiert; schlecht zugängliche Stellen, Einzelteile und Reparaturnähte macht die Hand. Bei großen Baugruppen ist beides an einem Bauteil der Normalfall.

Die Tandemzelle arbeitet mit zwei Stationen: während in der einen geschweißt wird, wird in der anderen be- und entladen. Das hält die Lichtbogenzeit hoch, der eigentliche Kostentreiber im Roboterschweißen ist nicht die Schweißgeschwindigkeit, sondern die Zeit, in der der Brenner steht.

Alle Anlagen und Kapazitäten: Maschinenpark

Was bei uns danach folgt

Nach dem Schweißen richten wir, bearbeiten Funktionsflächen auf der Hedelius BC 100/3500 mit 3.500 mm Verfahrweg und montieren Anbauteile auf 500 m² Montagefläche. Spannungsarmglühen nach ISO/TR 14745 planen wir ein, wenn die Wanddicke über 25 mm liegt, die Baugruppe dynamisch hoch belastet ist oder nach dem Schweißen eng toleriert bearbeitet werden muss.

CLOOS-Roboterschweißzelle mit Tandemtechnik
Schweißfachkraft an einer großen Baugruppe
Foto
folgt

Anton Kipetinger

Schweißaufsicht und Arbeitsvorbereitung

+49 2941 66968‑43 · a.kipetinger@feg-metalltechnik.de

Vor dem Vorrichtungsbau

Brennerzugänglichkeit und Kollisionsfreiheit prüfen wir in der Offline-Programmierung. Die Vorrichtung entsteht erst, wenn die Simulation die Erreichbarkeit aller Nähte bestätigt. Das ist der Schritt, der später Wochen spart.

Vorwärmen

Bei Baustahl bis CEV 0,40 % und 30 mm Nenndicke nicht erforderlich. Bei S355 in dicken Querschnitten ist es der Regelfall, ebenso bei starker Schrumpfbehinderung – also genau bei steifen, mehrachsig eingespannten Rahmen. Obergrenze 220 °C, bei Hardox 225 °C Zwischenlagentemperatur und niemals über 250 °C Bauteiltemperatur.

Häufige Fragen

Übernehmen Sie den Vorrichtungsbau?

Ja. Das Vorrichtungskonzept entsteht zusammen mit der Machbarkeitsprüfung, weil beides zusammenhängt: welche Naht der Roboter erreicht, entscheidet sich an der Spannlage.

Welche Bewertungsgruppe sollen wir vorgeben?

Für ruhende Beanspruchung ist ISO 5817-C der praxistaugliche Industriestandard, für nicht ruhende Beanspruchung B. Gruppe D reicht für statisch gering belastete Bauteile und ist deutlich wirtschaftlicher. Die Wahl gehört in die Zeichnung.

Können Sie zerstörungsfrei prüfen?

Sichtprüfung gehört zum Standard. Umfang und Verfahren weiterer Prüfungen vereinbaren wir bauteilbezogen.

Ab welcher Stückzahl lohnt sich der Roboter?

Das hängt weniger an der Stückzahl als an der Nahtlänge und Wiederholbarkeit. Eine Baugruppe mit meterlangen, gut zugänglichen Nähten kann sich schon im zweistelligen Bereich rechnen, ein Teil mit vielen kurzen Nähten in verwinkelten Ecken auch bei hoher Stückzahl nicht.

Schweißen Sie Mischverbindungen, etwa S355 an Hardox?

Ja, das ist bei Verschleißbauteilen der Normalfall. Mischverbindungen brauchen eine eigene Verfahrensprüfung, weil die beiden Werkstoffe in unterschiedliche Gruppen nach ISO/TR 15608 fallen.

In zwei Minuten

Bauteil anfragen

Angebot anfordern für Blechteile, Zeichnungsteile und Schweißbaugruppen: Senden Sie uns Zeichnung oder STEP-Datei. Wir prüfen die Machbarkeit und melden uns innerhalb von 24 Stunden. Für ein belastbares Angebot brauchen wir Werkstoff, Stückzahl und Wunschtermin.

Datei hier ablegen oder auswählen STEP, DXF, DWG, PDF, JPG oder PNG · bis 25 MB je Datei · mehrere Dateien möglich

    Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden. Angebot in der Regel innerhalb von zwei Arbeitstagen.

    Foto
    folgt
    Lieber telefonisch?

    Rufen Sie uns an: +49 2941 66968‑0. Bei komplexen Baugruppen ist ein kurzes Gespräch oft der schnellste Weg.